Unser Schulgarten
An der südlichen Seite unseres Hauptgebäudes liegt unser Schulgarten. Er besteht aus 7 Parzellen, die jeweils einer Klasse zugeordnet werden.
Äußere Bedingungen für einen Schulgarten
Wir sind eine kleine Schule mit einem Schulkindergarten und den Grundschulklassen 1 bis 4. Wir haben ein großes Schulgelände, auf dem neben vielen Büschen, Bäumen und Rasenflächen noch Platz für einen Schulgarten vorhanden ist. Wir haben eine Schulküche, in der wir selbstgeerntetes Gemüse oder Früchte mit unseren Schülerinnen und Schülern gemeinsam zubereiten und essen können. Wir möchten mit Hilfe des Schulgartens unsere Schulkinder auf praktische Art an die Natur heranführen.
Begründung für die Bearbeitung eines Schulgartens
Für unsere Schüler bietet ein Schulgarten neben Spiel- und Sportangeboten eine pädagogisch sinnvolle Betätigung draußen.
Unser Ziel für die Bearbeitung eines Schulgartens ist es, die Großstadtkinder an die Natur heranzuführen. Ein Schulgarten bietet die Gelegenheit, Pflanzen von der Saat bis zur Ernte mit allen Sinnen zu erleben und dabei den zeitlichen Ablauf im Rhythmus des Jahres zu erfahren. Die Schüler bearbeiten die Erde, beobachten vielerlei Bodengetier, legen den Samen in die Erde und verfolgen bei stetiger Pflege, wie die Frucht langsam heranreift. Das gemeinsame Essen ist eine besondere Freude. Stadtkinder, die überwiegend Selbstbedienungsläden mit Tiefkühltruhen kennen, machen durch die Arbeit im Garten wesentliche und praktische Erfahrungen, woher Teile unserer Nahrung kommen.

Unsere Klassen im eigenen Schulgarten:
Im Rahmen einer Projektwoche findet die Bodenbearbeitung und die Aussaat statt. Die weitere Bearbeitung der Beete erfolgt in den einzelnen Klassen im Rahmen des Sachunterrichts oder in Stunden der freien Gestaltung. Jedes Jahr neu besteht wieder die Möglichkeit, die Schulbeete in vielfältiger Weise zu nutzen und die Fruchtfolge kennen zu lernen.
In diesem Jahr bauten wir Kartoffeln an und pflanzten Tomaten- und Kohlrabipflanzen. Kresse und Zuckererbsen säten wir aus. Das Jäten und Hacken war manchmal mühsam. Da machte das Gießen schon mehr Spaß. Die Ernte und das gemeinsame Essen sind Belohnung für die geleistete Arbeit. Beides ruft immer wieder Begeisterung und tiefe Zufriedenheit hervor. Die meisten Schüler sehen zum ersten Mal Gemüse und Kräuter heranwachsen und viele haben z.B. Kohllrabi und Kresse vorher noch nie gegessen. Sie erzählen zu Hause davon und bitten ihre Eltern das Gemüse zu kaufen. So trägt der Schulgarten auch zur Gesundheitserziehung bei.
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